Mo
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Di
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Mi
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Do
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Fr
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Knochenaufbau

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Grundlage für die nachhaltige Implantatversorgung

Eine erfolgreiche Implantation setzt voraus, dass im Kiefer ein ausreichendes Knochenangebot vorhanden ist, um das Implantat aufzunehmen und langfristige Stabilität zu gewährleisten. Dies ist nicht immer der Fall: Nach Zahnverlust kann Knochenabbau im Kiefer entstehen, wenn die Stimulation über die Zahnwurzel durch fehlenden Kaudruck ausbleibt und keine Wachstumsreize mehr gesendet werden. Auch eine unbehandelte Wurzelkanalentzündung oder parodontale Erkrankungen können Knochenabbau verursachen.

Reichen Dichte und Volumen des Kieferknochens nicht aus, um ein Implantat zu halten, erfolgt im Vorfeld ein Knochenaufbau. Hierzu stehen verschiedene Methoden zur Auswahl. So kann etwa Eigenknochen aus anderen Bereichen des Kiefers, häufig dem Kieferwinkel oder der Retromolarregion, entnommen und als autologes Knochenmaterial aufbereitet werden. Als weniger invasive Methode kann auf Knochenersatzmaterialien zurückgegriffen werden. Neben natürlichem, humanem, von menschlichem Spender oder aus Tierknochen gewonnenem Material steht auch pflanzliches Knochenersatzmaterial als Alternative zur Verfügung – dieses wird aus Rotalgen gewonnen. Die Wahl der Methode hängt von individuellen Faktoren ab und wird nach einer umfassenden Beratung gemeinsam mit dem Patienten getroffen. Im HAUS DER ZAHNGESUNDHEIT erfolgt Knochenaufbau als Vorbereitung auf die Implantation. Hierbei wird nach sorgfältiger Planung des chirurgischen Eingriffs das Knochenmaterial in den Kieferknochen eingebracht. Im Laufe der nächsten Monate wächst der Kieferknochen in dieses Gerüst hinein und bildet dadurch eine stabile Basis für das Implantat.